Von der Ost- zur S-Bahn
Dokumentation der Altstadtfreunde Hersbruck

GLEISBAUER: Arbeiter bei Höfen um 1935. Ihr Anführer (Zweiter von rechts) ist Christian Meyer, Großvater von Ruth Hille. Ihm gehörte die Eisenbahner- taschenuhr mit Flügelrad auf dem Zifferblatt (rechts). Alle Fotos von dem Buch. |  |
HERSBRUCK
(ma / gz) -- "150 Jahre Ostbahn" heißt die Dokumentation der
Altstadtfreunde Hersbruck, die die HZ auf dieser Seite vorstellt.
Ältere Leser werden sich an Kindheitserlebnisse an Bahnhöfen und Gleisen
erinnern, jüngere wundern sich, welch schöne Spielsachen Opa und Uroma
hatten: Bahnschranken zum Beispiel oder dampfende Live-Vorführungen von
Güterzugrangierfahrten.
Die
über 90-seitige Dokumentation
liefert viel Wissenwertes über den Betrieb der Ostbahn zwischen
Hersbruck und Hartmannshof eindrucksvolle Fotos und Textdokumente einer
gemütlicheren Zeit. Erarbeitet wurde das umfangreiches Werk vom
heimatkundlichen Arbeitskreis Hohenstadt, zu dem Leonhard Birkmann,
Albrecht Bomhard, Werner Kaschel und Hermann Scharrer gehören. Die
Zusammenstellung hat Altstadtfreunde-Schriftführer Helmut Süß mit
Werner Kaschel übernommen. Auch einige Eisenbahnliebhaber und weitere
Heimatkundler haben am Zustandekommen der Dokumentation mitgewirkt.
"Eine großartige Sache, was da ehrenamtlich von rührigen
Heimatkundlern geleistet wurde", lobt Pommelsbrunns Bürgermeister
Jörg Fritsch das
Werk.
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